Provokative Praxis Berlin
DIE Praxis für Provokatives Coaching in Berlin
Problem? – Setz Dich!
Wir „quatschen“ drüber!
Kommt Dir einer oder mehrere (oder ähnliche) dieser Sätze bekannt vor und Du willst Dein Problem endlich angehen und dein Verhalten wirklich verändern? Vielleicht bist Du bei dem Versuch sogar schon einmal gescheitert und willst es jetzt aber wirklich schaffen? Du hast Lust auf ein humorvolles, treffendes, emotional fundiertes, wirksames, innovatives Coaching? Dann bist Du hier bei der Provokativen Praxis Berlin genau richtig!
(Hinweis: Die Provokative Praxis Berlin bietet KEINE THERAPIE für klinisch relevante psychische Störungen an. Solltest Du auf der Suche nach einem Therapieplatz sein, wende Dich bitte an eine:n niedergelassene:n Psychotherapeut:in oder Psychiater:in).
Was die Klienten sagen:
Du hast Fragen?
Hier gibts Antworten auf die FAQs!
Für alle, die es genau wissen wollen.
Wozu ist provokatives Coaching gut?
Ziel eines Coachings ist es, deine Ressourcen in Bezug auf deine aktuellen Herausforderungen zu aktivieren und Widrigkeiten aktiv anzugehen oder eine neue Perspektive oder anderen Umgang damit zu finden und somit Probleme zu bewältigen.
Meine Probleme sind nicht zum Lachen! Oder doch?!
Mit dem provokativen Ansatz nach F. Farelly, hole ich dich aus der Komfortzone und gebe Dir die notwendige Energie für die Veränderung. Häufig ist es doch bei unseren Problemen so: Wir stehen als Huhn direkt vor dem Zaun, der uns davon abhält, auf die andere Seite zu gelangen, sehen aber das Loch nicht, was sich 2 Meter weiter im Zaun befindet.
Hätte unser inneres Huhn den richtigen Abstand zum Zaun, wäre es spielend leicht, das Problem zu lösen. Aber stattdessen schnattern und gackern und hüpfen wir wütend vor dem Zaun hin und her und plustern uns unnötig auf. Und das finden wir gar nicht lustig!
Wie schaffen wir es also ein paar Schritte zurück zu gehen? Nicht nur rational mit dem Kopf – sondern auch die angemessene, emotionale Distanz zu bekommen und vielleicht sogar darüber herzhaft lachen zu können? Dafür kann das provokative Coaching sorgen! Das provokative Coaching bietet eine neue Sicht auf deine Probleme an, indem Wachstumsbremsen liebevoll karikiert werden. Dabei kann es zugehen wie bei einem Gespräch unter Freunden, die sich gemeinsam über vergangene Fehltritte lustig machen. Diese emotionale Distanz schafft dann die nötige Freiheit für Veränderung.
Alternativ kann es auch passieren, dass Du einen emotional gefütterten Widerstand gegen Dein Problem entwickelst und so leichter die Energie aufbringen kannst es zu lösen.
Du hast die Wahl: Huhn oder Mensch!
Wie kann ich mir ein Provokatives Coaching vorstellen?
Das Provokative Coaching unterscheidet sich „äußerlich“ stark von „üblichen“ Coaching-Methoden. Eine Sitzung in der Provokativen Praxis Berlin dauert in der Regel 45 Minuten. Das ist kürzer als viele andere Coachingsettings mit anderem methodischem Hintergrund. Außerdem redet der Coach oft mehr als der/die Klient:in.
Der Coach versucht dabei verbal durch plakative Aussagen, Behauptungen, absurden Lösungsvorschlägen und/oder übertriebenen Deutungen und weiteren Techniken beim/ bei der Klient:in einen inneren, emotionalen Widerstand gegen die eigenen inneren Blockaden und/oder Muster hervorzulocken (also zu provozieren – (provocare = lateinisch für hevorlocken).
Dabei arbeitet der Coach auch viel mit Humor. Viele Klient:innen empfinden das als sehr befreiend. Das bedeutet in keinem Fall, dass wir den/die Klient:in auslachen oder seine Probleme weglachen. Auch hat das Provokative Coaching hat nichts mit Zynismus und Sarkasmus zu tun.
Denn auf der non-verbalen Ebene ist der Coach absolut auf der Seite des/r Klient:in und traut ihm/ihr zu, aus der eigenen Problemlage mit Hilfe der eigenen Ressourcen wieder herauszukommen. Diese Ressourcen werden durch das provokative Coaching aktiviert. Das kann eine neue Sichtweise auf das Problem sein und/oder ein neuer Umgang damit oder eine neue Lösungsstrategie. Diese findet der/die Klient:in jedoch selbstständig. Der Coach tritt -ähnlich wie in anderen Ansätzen auch- in der Rolle des Begleiters und Sparringspartners auf.
Es ist dabei sehr wahrscheinlich, dass sich nach dem Coaching zunächst eine Verwirrung einstellt. Man kommt sich oft wie „durchgeschüttelt“ vor. Dieser Effekt ist gewünscht! Die Verwirrung sorgt als notwendige Bedingung dafür, dass der/die Klient:in sich neu sortieren kann, seine Prioritäten neu ordnet und eine neue Perspektive auf das Problem bekommt. Diese neue Perspektive ermöglicht es ihm/ihr dann, das Problem aus einer Haltung der inneren Distanz leichter lösen oder besser mit dem Problem umgehen zu können.
Wie wirksam ist das Provokative Coaching?
Die kurze Antwort ist: Provokatives Coaching wirkt extrem schnell und effektiv! Dies zeigen Erfahrungen des Begründers der Provokativen Therapie Frank Farrelly (der Klienten sogar schwerst psychisch gestörte Klienten aus der Psychiatrie erfolgreich herausprovozierte). Auch das Deutsche Institut für Provokative Therapie, welches diese Therapieform seit 1988 erfolgreich praktiziert und lehrt (auch ich wurde dort ausgebildet) verweist auf positive Erfahrungen mit Klient:innen seit über 35 Jahren! Und auch meine Klienten berichten von Erfolgen des Coachings. Teilweise entfaltet es seine Wirkung auch ähnlich einer „Depotpille“: Nach dem Coaching ist der/die Klient:in zunächst verwirrt, sortiert aber im Laufe der nächsten Zeit ihre Gedanken neu und findet neue Wege ihrem Problem zu begegnen.
Als Psychologe (M.Sc.) und Lehrbeauftragter an Hochschulen ist mir die Wirksamkeit und Fundierung der Ansätze, mit denen ich arbeite, äußerst wichtig. Daher ist die etwas längere Antwort auf die Frage: Aus wissenschaftlicher Sicht fehlen bislang wissenschaftliche Belege aus randomisierten kontrollierten Studien für die Wirksamkeit der provokativen Therapie. Dies ist leider für neuere praxisorientierte Ansätze im Coaching nichts Neues. Denn wissenschaftliche Studien sind aufwändig und kosten Zeit und Geld. Es dauert oft Jahrzehnte einen Therapieansatz (denn der Ursprung vieler Coachingansätze sind Therapieansätze) wissenschaftlich evaluieren zu lassen. Ein weiteres Problem ist, dass der Ansatz so Variantenreich ist, dass er sich schwer in die Methodik einer kontrollierten Studie hinein beschreiben ließe.
Es gibt also aus Gründen nur „anekdotische“ Evidenz zur Wirksamkeit. Warum glaube ich trotzdem an den Ansatz?
1. Aufgrund der zwar anekdotischen aber doch beeindruckenden Häufigkeit der praktischen Evidenz. (Selbst Frank Farrelly musste sich anhören, dass seine Ergebnisse zwar bemerkenswert, die Methode
aber unmöglich sei (Höfner, Cordes, 2018 Einführung in den Provokativen Ansatz).
2. Der Ansatz ist psychologisch sinnvoll!
Warum?
1. Die Emotionen werden im provokativen Ansatz direkt adressiert. E. Noni Höfner hat in ihrem Buch „Glauben Sie ja nicht wer sie sind“ eindrucksvoll aufgezeigt, dass es eine emotionale Fundierung braucht, um echte Verhaltensänderungen vorzunehmen. Rational weiß der Mensch sehr wohl, dass er mehr Sport machen sollte. Aber ohne den emotional gefütterten Antrieb dahinter, wird er es nur mit eisener Disziplin und gegen großen inneren Widerstand tun. Warum dann nicht den emotionalen Widerstand gegen die Faulheit richten?
2. Gleichzeitig ist die Unberechenbarkeit des Coaches hilfreich, um festgefahrene Denk- und Verhaltensmuster beim Patienten aufzubrechen. Und der provokative Ansatz ist maximal unberechenbar. Meist zur Freude aller beteiligten ;-)
3. Der stärkste Wirkfaktor in der Psychotherapie ist die Beziehung zwischen Klient und Therapeut. Das ist im Coaching nicht anders. Im provokativen Coaching wird stets vom Coach auf den guten Draht zum Klienten geachtet. Ist dieser nicht gegeben, wird der Coach nicht provokativ arbeiten.
4. Der provokative Ansatz überschneidet sich in seiner Grundhaltung mit systemischen Ansätzen, deren Wirksamkeit bereits erfolgreich gezeigt wurde. Beispielsweise kann ein System sich am besten neu sortieren, wenn es zuvor destabilisiert wurde. Das tut das Provokative Coaching bspw. durch die oben beschriebene Verwirrung, die entsteht.
Fazit: Aufgrund der praktischen Erfahrungen und der theoretisch-psychologischen Fundierung bin ich von der Wirksamkeit und Sinnhaftigkeit des Ansatzes überzeugt.
Geht es auch online?
Ja, das Provokative Coaching ist auch online möglich, wenn eine Webcam vorhanden ist. Klient:innen im Raum Berlin würde ich jedoch ausdrücklich zur Präsenzsitzung raten.
Was kostet eine Sitzung Provokatives Coaching?
Eine provokative Sitzung dauert 45 Minuten und kostet 119,00 € (inkl. 19% MwSt)
Bevor Du ein Coaching buchst, vereinbare bitte ein kostenloses 15-Minuten-Vorgespräch, damit wir die Rahmenbedingungen des Coachings besprechen können. In vielen Fällen sind die Kosten für das Coaching steuerlich absetzbar.
Bietet die Provokative Praxis Berlin auch Gruppencoachings an?
Ja! Gerne kommt der Coach auch in Ihr Team oder Ihre Gruppe. Vereinbaren sie gerne einen Termin zum Vorgespräch. Teamcoachings dauern jedoch länger als 45 Minuten und auch der Preis weicht ab.
Wer steckt dahinter?
Der Coach der Provokativen Praxis Berlin

M.Sc. Stefan Peters
Gibt es noch was?
Weitere Angebote der Provokativen Praxis Berlin
Stefan Peters wurde in der Provokativen SystemArbeit (ProSA) ausgebildet beim:
